Belchen
- der drittgrößte Berg im Schwarzwald! Befreit von Autoverkehr, nur über die Belchen-Seilbahn zu erreichen. Nach ca. 5 Minuten Fahrt erreicht man die Bergstation in acht-sitzigen-Expo-Skyliner-Kabinen. Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderpfade durch das Belchen-Naturschutzgebiet ist das historische Belchenhaus, das frühere Schutzhaus unterhalb des Belchengipfels und heut höchstgelegenes Gasthaus in Baden-Württemberg. Auf einer der schönsten Wirtshausterrassen genießt man das berühmte Belchen-Alpen-Panorama.
Bodensee
- der größte See Deutschlands mit einer Länge von 69 km , 15 km Breite und 250 m Tiefe. Alle Städte rings um den Bodensee haben Ihren eigenen Charme und sind einen Besuch wert, egal ob Konstanz, Überlingen, Meersburg. Zu erleben gibt es einiges, hier nur wenige Beispiele, Besuch der Meersburg, dem Affenberg in Salem, Tierpark Allensbach, Pfahlbauten in Unteruhldingen, Wallfahrtskirche Birnau und sicher ein Besuch der Blumeninsel Mainau.
Freiburg
- gilt als Tor zum Schwarzwald, bekannt für sein sonniges und warmes Klima. Die Altstadt mit dem Münster und den bekannten Bächle, die sich entlang der Straßen ziehen, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Weitere Sehenswürdigkeiten: das historische Kaufhaus, Alte Wache Freiburg, Erzbischöfliches Ordinariat. Museen: Augustinermuseum, Naturkundemuseum Freiburg, Achäologisches Museum, Colomibschlösschen. Tipp: Münsterplatz mit Bauernmarkt am Vormittag, Planetarium im Hbf, Tiergehege Mundenhof und vieles mehr...


Der Rheinfall
ist neben dem Wasserfall "Dettifoss" auf Island der größte Wasserfall Europas. Sie finden ihn in der Schweiz zwischen den Gemeinden Neuhausen im Kanton Schaffhausen (rechtsufrig) und der Gemeinde Laufen-Uhwiesen im Kanton Zürich (linksufrig). Der Rheinfall hat eine Höhe von 23 Metern und eine Breite von 150 Metern. Der Kolk in der Prallzone hat eine Tiefe von 13 Metern. Bei mittlerer Wasserführung des Rheins stürzen im Rheinfall 373 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Felsen (mittlerer Sommerabfluss: etwa 700 m³/s). Am Rheinfallbecken in Neuhausen am Rheinfall liegt das Schlösschen Wörth. Von hier aus kann man mit Ausflugsbooten dicht an den Rheinfall heranfahren und sich auch am mittleren Felsen absetzen lassen. Die Besteigung der Aussichtplattform mit atemberaubender Sicht auf den Fall erfolgt über schmale und steile Treppen. Außerdem werden kleine und große Rheinfallrundfahrten sowie die Übersetzung zum Schloss Laufen angeboten, das in Laufen auf der Zürcher Seite über dem Rheinfall thront und u.a. von einer Jugendherberge genutzt wird. Der Rheinfall wird regelmäßig abends, jedoch nicht ganzjährig, durch eine moderne Lichtanlage illuminiert.
Schauinslandbahn und Silberbergwerk
Hinter Freiburg-Horben befindet sich die Talstation der Schauinslandbahn. Nutzen Sie das Kombi-Ticket für Seilbahnfahrt und eine Führung im Silberbergwerk. Die Schauinslandbahn überwindet auf 3600 m Länge einen Höhenunterschied von 746 m. Der Blick aus der Gondel streift über die Rheinebene, die Rebhänge von Tuniberg und Kaiserstuhl bis in die Vogesen. Vom Gipfel geht die Sicht auf den Feldberg, den Hochschwarzwald und bis weit hinaus auf die Alpenkette. Oben angekommen, lohnt sich ein Besuch des in 800 Jahren geschaffenen Grubengebäude mit ca. 100 km, verteilt auf 22 Etagen, auf der Suche nach Silber, Blei und Zink. Beginnend mit den kaum mannshohen, mühsam von Hand herausgemeißelten Stollen bis zu den riesigen, durch Sprengungen mit Dynamit geschaffenen Abbauhohlräumen des 20. Jahrhunderts kann man das gesamte Spektrum des Erzabbaus besichtigen und erleben.
Die Wutachschlucht
ein seit Jahrzehnten ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Tief hat sich die Wutach zwischen Titisee-Neustadt und Achdorf in die Hochebene des Südschwarzwaldes eingegraben und durchschneidet nahezu alle Gesteinsschichten Süddeutschlands. Flora und Fauna besticht durch Vielfältigkeit und Besonderheiten der verschiedenen Pflanzen und der Tierwelt. Pro Saison wird die Schlucht von ca. 80.000 bis 100.000 erwandert und ist nicht nur Ziel von Erholungssuchenden sondern auch von Amateurgeologen, -paläontologen und -botanikern, außerdem von Exkursionsveranstaltungen für Studenten und Schüler. Daher wurden im Schluchtengebiet ab 1978 öffentliche geologische Klopfplätze angelegt. Zahlreiche Schautafeln erläutern an Aufenthaltsplätzen und wichtigen Zugangswegen das Naturgeschehen. Somit kann man Erholung und Abenteuer im „Grand Canyon des Schwarzwaldes“ finden.